Sternenwanderer

Warum ich was rezensiere

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Vielleicht fragt sich der Eine oder Andere von euch, wie ich die Produkte wähle, die ich rezensiere. Drei Kriterien spielen für mich eine Rolle.

Da ist zum Ersten der Preis. Ich habe nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Dasselbe lässt sich über meine Zeit sagen. Ich lese nicht acht Stunden am Tag Bücher. Arbeit oder Studium lassen dafür keinen Raum. Dies gilt auch für von Freunden entliehene Bände.

Den wichtigsten Grund bildet jedoch meine Gruppe. Ich kaufe mir ungern Rollenspiel-Bücher, damit sie im Schrank versauern. Ich sammle auch nicht jedes Produkt, nur weil ein gewisses Logo drauf gedruckt wurde. Wir spielen bisher abwechselnd verschiedene Systeme – manchmal vier an vier Abenden im Monat. Das führt dazu, dass ich manchmal querbeet lese. Und da ich darüber schreibe, kommt auch kein konstanter Mono-System-Auswurf zustande. Ich denke aber, dass es dafür eh Spezial-Seiten (wie Nandurion) gibt. Allerdings wollen wir uns künftig monatsweise auf ein System konzentrieren.

In diesem Jahr haben wir einen neuen Mitspieler dazu bekommen, während zwei Andere im letzten Jahr fortzogen. Glücklicherweise stimmt die Chemie nach wie vor, sodass meine Gruppe erstmal eine stabile Zusammensetzung aus fünf Leuten aufweist.

 

Was gespielt wird – und was nicht

Abgekommen sind wir in 2015 von Splittermond. Meinen Freunden gefällt das Teilen durch drei nicht. Ebenso können sich Kämpfe ganz schön hinziehen. Ich persönlich finde, dass die Welt mehr kreative Ideen vertragen hätte. So fühlt es sich an, als habe jemand Aventurien um größere Tulamidenlande, mehr Dschungel – bleibt aber alles grün – und ein bisschen Ostasien, Arktis und Binnenmeere ergänzt. Daher spielen wir es nicht mehr.

Mit DSA 4 habe ich dieses Hobby angefangen. Da der Hintergrund vertraut und liebevoll gestalt ist, wenn auch stellenweise zu umfangreich, haben wir auch 2015 noch einige Abende damit verbracht. Das gilt ebenfalls für Myranor, wobei meine Vorliebe hierfür von den bisherigen Regeln getrübt wird. Zudem kommt ab und zu Shadowrun in der fünften Edition zum Zuge. Leider besitzt auch dieses System eine ziemliche Komplexität, was durch Nachschlagen dem Spielfluss manchmal schadet. Außerdem ist mir persönlich die Welt stellenweise sehr vollgestopft. Magie, Matrix und Kybernetik bilden einen umfangreichen Mix.

FATE kam nach einem Abend bei zwei weiteren Tests nicht mehr so gut an. Beim zweiten Abend lag es an meinem missglückten Versuch, bei einer DSA-Konvertierung die Kosten für das Wirken aventurischer Zaubersprüche an FATE anzupassen. Beim letzten Test bot das schlichte Abenteuer in einer selbst erdachten Welt nicht genug Flair.

Savage Worlds erfreut sich wegen der klareren Regeln größerer Beliebtheit in meiner Gruppe. Die DSA-Konvertierung „Wildes Aventurien“ lieferte auch die Grundlage für mehrere Abende in Myranor mit diesem System – wenn auch ohne Übertragung des myranischen Magiesystems. Mir missfällt etwas, dass explodierende Würfel die Ergebnisspanne gelegentlich ziemlich dehnen. Zudem lassen sich Zaubersprüche nur kurz aufrecht erhalten.

 

Wie gespielt wird

In etwa 90 Prozent der Fälle spielen wir selbst geschriebene Abenteuer. Kaufabenteuer kommen eher selten zum Einsatz. Solche Abenteuer bieten einfach die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. Zudem sind Kaufabenteuer nach dem Durchspielen bereits bekannt und bieten oft keinen großen Wiederspielwert. Einige Mitspieler sind von gewissen Kampagnen – Jahr des Feuers – auch weniger begeistert, was einen weiteren Grund bieten mag. Ich wiederum muss auf mein Budget achten. Daher rezensiere ich üblicherweise auch keine Kaufabenteuer.

 

Sonstiges

Da schon Regel- und Hintergrundbücher viel Zeit verschlingen, lese ich auch selten Romane. Bei DSA komme ich vielleicht auf ein halbes Dutzend. Davon sind wenige gut, einige okay und manche schlecht. Daneben finden sich in meinem Regal die Klassiker von Tolkien, Rowling und einige weitere. Ich hoffe, meine Sammlung in den nächsten Wochen etwas aufstocken zu können – inklusive der entsprechenden Rezensionen.

Ich hoffe, dieser kleine Einblick konnte einige Fragen klären. Solltet ihr weitere Fragen oder Anregungen haben, dann hinterlasst mir unten eure Kommentare.

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