Was ich mir für Myranor in der 5. Edition wünsche – Teil II

Letztes Mal habe ich mich bezüglich der Frage, wie Myranor in der 5. Edition werden sollte, mit den übernatürlichen Aspekten des Settings beschäftigt. Diesmal richte ich den Blick auf das erste Produkt, dass für eine Neuauflage mit der neuen DSA-Regeledition notwendig wird: Einen Basisband. Was sollte da rein? Und was könnte rein? Und wie kann es nach dem Basisband weiter gehen? Hier sind meine Ideen als erfahrener DSA- und Rollenspieler.

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Was ich mir für Myranor in der 5. Edition wünsche – Teil I

Bekanntlich ist die Lizenz für Produkte der DSA-Seitenlinie Myranor beim Uhrwerk Verlag Ende letzten Jahres abgelaufen, im Frühjahr erschien mit Jenseits des Nebelwaldes (JdN) das letzte Produkt beim Uhrwerk Verlag. Wie es bei Ulisses mit der Reihe weiter geht, ist noch offen, der geplante Myranor-Grundband für die neue DSA-Edition für Myranor vom Uhrwerk Verlag (Cover oben) wurde abgebrochen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mal meine Wünsche für eine neue Version von Myranor darzulegen. Denn trotz meiner Kritik an DSA 5, die ich hier geäußert habe, ist das Regelsystem insgesamt okay, sodass ich es gern spiele. Das ist der erste Teil meiner Ideen.

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Rezension: Numenera Charakter Optionen I – Mehr leicht abgedrehte Sachen

Als erfolgreich im Markt etablierte Rollenspiel-Marke muss mittlerweile Numenera gelten. Es gibt nicht nur eine englische Fassung, die voraussichtlich im Herbst in eine neue, 2. Edition übergeht, sondern auch eine deutsche Übersetzung mit mehreren Produkten beim Uhrwerk Verlag. Allerdings sind die Optionen zur Erschaffung und Ausgestaltung eigener Spielfiguren im Grundregelwerk überschaubar. Abhilfe sollen die beiden Bände Charakter-Optionen bieten. Der erste ist inzwischen auf Deutsch erschienen. Ob sich die Anschaffung lohnt, lest ihr jetzt.

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Review: Esmoda – Untoten-Stadt mit morbiden Charme

Weiter geht die Splittermond-Regionalband-Reihe. Letzten Herbst erschien mit Esmoda wieder ein kleinerer Band, der sich der vielleicht ungewöhnlichen Ortschaft der Spielwelt widmet: Der Stadt der Untoten. Ob sich ein Ausflug auch bei steigenden Temperaturen lohnt, lest ihr jetzt.

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Mein Kleiner Jahresrückblick 2017

Bevor das neue Jahr endgültig aus seinen Startlöchern kommt, will ich nochmal einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr wagen. Es war wiedermal ereignisreich: neuer Präsident in den USA, herbe Verluste für die großen Parteien bei der Bundestagswahl in Deutschland, Rechtspopulisten weiter auf dem Vormarsch. Aber auch im Bereich fantastische Popkultur hat sich einiges getan.

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Rezension: Tyranny – Das Böse kann so gut sein

Obwohl sie große Freiheit bieten, vernachlässigen viele Rollenspiele eine Spielform: böse zu sein. Dabei bietet ein Spiel mit dieser Einstellung doch Potenzial für ausgefeiltes Charakterspiel. Das wird in Videospielen noch deutlicher. Der böse – oft auch egoistische – Weg ist oftmals der schlechtere. Oder fühlt sich zumindest so an.

Obsidian Entertainment wollte zeigen, dass es auch anders geht, und brachte vor gut einem Jahr sein Spiel Tyranny auf den Markt. Aber lohnt sich der Ausflug in die böse Ecke des Spielfelds? Und schränkt das nicht die Spieler zu sehr ein?

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Rezension: Space 1889 Der Mars – Mehr als Planetary Romance?

Planetary Romance ist der Fachbegriff für eine Spielart fantastischer Literatur, in der Protagonisten Planeten besuchen, die starke Anleihen bei nicht-europäischen Erdkulturen haben. Und dort kommen sie in Kontakt mit andersartigen Kulturen mit für Europäer ungewohnten Vorstellungen. Eines der beliebtesten Spielfelder dafür ist der Mars: Relativ nah an der Erde, wirkten seine Gräben auf Astronomen früher wie Wassergräben zur Bewässerung der Landschaft. Und sie träumten dort von einer Welt wie dem Orient.

Der Mars ist auch fester Bestandteil des Rollenspiels Space 1889. Allerdings erscheint die Neuauflage nicht im frühen oder mittleren 20. Jahrhundert, als diese Literaturgattung entstand, sondern in den 2010er Jahren. Da ist es eine Herausforderung, Motive der Planetary Romance mit neueren Vorstellungen von nicht-europäisch geprägten Kulturen und heutigen Erwartungen der Spieler an ein Rollenspiel und einen Hintergrund zu verbinden. Ob der Spagat von den Autoren gemeistert werden konnte, lest ihr jetzt.

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Rezension: Splittermond Dakardsmyr – Ein Sumpf voller Geheimnisse

Ein ungewöhnlicherer Platz in der Welt von Splittermond stellt die Stadt Dakardsmyr da: Gelegen mitten in einem großen Sumpf voller stinkiger Gase, besteht sie dennoch aus massiven Häusern. Welches Geheimnis dahinter steckt und was dort abgeht, verrät euch meine Rezension.

 

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Rezension: Blade Runner 2049

Die Fortsetzung eines Klassikers hat in der Regel einen schweren Spagat zu bewältigen: Zum einen soll der Charme und die Welt des ersten Teils fortgesetzt werden, um Fans der ersten Stunde weiterhin anzusprechen. Andererseits muss sie aber auch Neuheiten bieten und neue Zuschauer abholen.

Ein großer Klassiker der Science Fiction ist Blade Runner von 1982. Als Inspirationsquelle für Science Fiction, besonders Cyberpunk, hat er noch immer viele Fans. Für den Nachfolger, der jetzt 35 Jahre später im Kino läuft, war es daher nicht einfach, in diese Fußstapfen zu treten. Diese Herausforderung meistert der Streifen aber mit Bravour. Wo der Film großartig ist – und wo weniger – ergründe ich mit dieser Rezension.

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Rezension: Zhoujiang – Splittermond in süßsauer

Die Welt von Splittermond ist durch die Mondtore untereinander verbunden. Exotische Regionen sind so in kurzer Zeit zu erreichen. Eines der mächtigsten Länder, dass über eine solche Anbindung verfügt, ist Zhoujiang. Ob das China-Äquivalent es schafft, eigene Akzente zu setzen, oder seinem großen Vorbild hinter hinkt, lest ihr jetzt.

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