Was ich mir für Myranor in der 5. Edition wünsche – Teil I

Bekanntlich ist die Lizenz für Produkte der DSA-Seitenlinie Myranor beim Uhrwerk Verlag Ende letzten Jahres abgelaufen, im Frühjahr erschien mit Jenseits des Nebelwaldes (JdN) das letzte Produkt beim Uhrwerk Verlag. Wie es bei Ulisses mit der Reihe weiter geht, ist noch offen, der geplante Myranor-Grundband für die neue DSA-Edition für Myranor vom Uhrwerk Verlag (Cover oben) wurde abgebrochen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mal meine Wünsche für eine neue Version von Myranor darzulegen. Denn trotz meiner Kritik an DSA 5, die ich hier geäußert habe, ist das Regelsystem insgesamt okay, sodass ich es gern spiele. Das ist der erste Teil meiner Ideen.

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Rezension: Jenseits des Nebelwalds – Am Ende von Myranor

Nachdem vor einigen Jahren mit „Unter dem Sternenpfeiler“ (UdS) die mittleren Teile des aventurischen Schwesterkontinents auf den neuesten Stand gebracht und der Norden erstmals ausführlich beschrieben wurde, erschien Anfang dieses Monat mit „Jenseits des Nebelwalds“ das Pendant für den Südteil Myranors. Das Buch ist in vielerlei Hinsicht ein Schlusspunkt der Reihe: Nicht nur endet der Kontinent in den Regionen, die das Buch beschreibt – Vesayama mit der Ex-Kolonie Meralis ist mindestens ein weiterer Kontinent –, sondern auch die Myranor-Reihe beim Uhrwerk Verlag. Jetzt liegt die Lizenz wieder beim DSA-Rechteinhaber Ulisses.

Das Ulisses dabei in große Fußstapfen treten muss, beweist der Nebelwald eindrucksvoll. Was genau mir am Buch so gut gefällt – und was weniger –, lest ihr jetzt.

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Rezension: Numenera Charakter Optionen I – Mehr leicht abgedrehte Sachen

Als erfolgreich im Markt etablierte Rollenspiel-Marke muss mittlerweile Numenera gelten. Es gibt nicht nur eine englische Fassung, die voraussichtlich im Herbst in eine neue, 2. Edition übergeht, sondern auch eine deutsche Übersetzung mit mehreren Produkten beim Uhrwerk Verlag. Allerdings sind die Optionen zur Erschaffung und Ausgestaltung eigener Spielfiguren im Grundregelwerk überschaubar. Abhilfe sollen die beiden Bände Charakter-Optionen bieten. Der erste ist inzwischen auf Deutsch erschienen. Ob sich die Anschaffung lohnt, lest ihr jetzt.

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Review: Esmoda – Untoten-Stadt mit morbiden Charme

Weiter geht die Splittermond-Regionalband-Reihe. Letzten Herbst erschien mit Esmoda wieder ein kleinerer Band, der sich der vielleicht ungewöhnlichen Ortschaft der Spielwelt widmet: Der Stadt der Untoten. Ob sich ein Ausflug auch bei steigenden Temperaturen lohnt, lest ihr jetzt.

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Rezension: Tyranny – Das Böse kann so gut sein

Obwohl sie große Freiheit bieten, vernachlässigen viele Rollenspiele eine Spielform: böse zu sein. Dabei bietet ein Spiel mit dieser Einstellung doch Potenzial für ausgefeiltes Charakterspiel. Das wird in Videospielen noch deutlicher. Der böse – oft auch egoistische – Weg ist oftmals der schlechtere. Oder fühlt sich zumindest so an.

Obsidian Entertainment wollte zeigen, dass es auch anders geht, und brachte vor gut einem Jahr sein Spiel Tyranny auf den Markt. Aber lohnt sich der Ausflug in die böse Ecke des Spielfelds? Und schränkt das nicht die Spieler zu sehr ein?

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Rezension: Pillars of Eternity – Oldschool-Rollenspiel im modernen Gewandt

Bald ist Weihnachten, und die Suche nach Geschenken geht wieder los. Für diejenigen unter euch, die sich für klassische Rollenspiele interessieren, schaue ich auf ein paar in der jüngeren Vergangenheit erschienene Spiele und gebe einen Einblick, welche sich für wen lohnen. Heute ist mein erstes Spiel dran: Pillars of Eternity.

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Rezension: Space 1889 Der Mars – Mehr als Planetary Romance?

Planetary Romance ist der Fachbegriff für eine Spielart fantastischer Literatur, in der Protagonisten Planeten besuchen, die starke Anleihen bei nicht-europäischen Erdkulturen haben. Und dort kommen sie in Kontakt mit andersartigen Kulturen mit für Europäer ungewohnten Vorstellungen. Eines der beliebtesten Spielfelder dafür ist der Mars: Relativ nah an der Erde, wirkten seine Gräben auf Astronomen früher wie Wassergräben zur Bewässerung der Landschaft. Und sie träumten dort von einer Welt wie dem Orient.

Der Mars ist auch fester Bestandteil des Rollenspiels Space 1889. Allerdings erscheint die Neuauflage nicht im frühen oder mittleren 20. Jahrhundert, als diese Literaturgattung entstand, sondern in den 2010er Jahren. Da ist es eine Herausforderung, Motive der Planetary Romance mit neueren Vorstellungen von nicht-europäisch geprägten Kulturen und heutigen Erwartungen der Spieler an ein Rollenspiel und einen Hintergrund zu verbinden. Ob der Spagat von den Autoren gemeistert werden konnte, lest ihr jetzt.

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Rezension: Splittermond Dakardsmyr – Ein Sumpf voller Geheimnisse

Ein ungewöhnlicherer Platz in der Welt von Splittermond stellt die Stadt Dakardsmyr da: Gelegen mitten in einem großen Sumpf voller stinkiger Gase, besteht sie dennoch aus massiven Häusern. Welches Geheimnis dahinter steckt und was dort abgeht, verrät euch meine Rezension.

 

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Rezension: Zhoujiang – Splittermond in süßsauer

Die Welt von Splittermond ist durch die Mondtore untereinander verbunden. Exotische Regionen sind so in kurzer Zeit zu erreichen. Eines der mächtigsten Länder, dass über eine solche Anbindung verfügt, ist Zhoujiang. Ob das China-Äquivalent es schafft, eigene Akzente zu setzen, oder seinem großen Vorbild hinter hinkt, lest ihr jetzt.

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Rezension: Wandering Heroes of Ogre Gate – Kung Fu mit Würfeln

Mit kleinen Rollenspielen ist es wie mit Muscheln am Meer: Viele sind von außen schön, innen aber schmutzig oder kaputt. Und dann gibt es jene Exemplare, unter deren oft unscheinbarer Hülle sich echte Spielperlen verbergen. Zu welcher Kategorie das Kung-Fu-Spiel Wandering Heroes of Ogre Gate zählt, lest ihr jetzt.

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