Rezension: Space 1889 Der Mars – Mehr als Planetary Romance?

Planetary Romance ist der Fachbegriff für eine Spielart fantastischer Literatur, in der Protagonisten Planeten besuchen, die starke Anleihen bei nicht-europäischen Erdkulturen haben. Und dort kommen sie in Kontakt mit andersartigen Kulturen mit für Europäer ungewohnten Vorstellungen. Eines der beliebtesten Spielfelder dafür ist der Mars: Relativ nah an der Erde, wirkten seine Gräben auf Astronomen früher wie Wassergräben zur Bewässerung der Landschaft. Und sie träumten dort von einer Welt wie dem Orient.

Der Mars ist auch fester Bestandteil des Rollenspiels Space 1889. Allerdings erscheint die Neuauflage nicht im frühen oder mittleren 20. Jahrhundert, als diese Literaturgattung entstand, sondern in den 2010er Jahren. Da ist es eine Herausforderung, Motive der Planetary Romance mit neueren Vorstellungen von nicht-europäisch geprägten Kulturen und heutigen Erwartungen der Spieler an ein Rollenspiel und einen Hintergrund zu verbinden. Ob der Spagat von den Autoren gemeistert werden konnte, lest ihr jetzt.

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Rezension: Space 1889 Grundregelwerk

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Das Cover sagt alles: viktorianische Abenteuer auf fremden Planeten.

Vielen Spielern ist das Ubiquity-System aus dem pulpigem Hollow Earth Expetition bekannt. Dieses System erlaubt jedoch mehr als kurze Action-Abenteuer wie bei Indiana Jones. Eine weitere Inkarnation findet es in der Neuauflage von Space 1889, die seit einigen Jahren vom Uhrwerk Verlag herausgegeben wird. Was hat sie an sich, dass das Spiel sogar ins Englische zurück übersetzt wurde? Um dieser Frage nachzugehen, habe ich mir das Grundregelwerk in der überarbeiteten Fassung zu Gemüte geführt.

 

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